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Aufräumen mit Marie Kondo Serie
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Foto © Netflix, Denise Crew

Verblüffende Vorher-Nachher-Show

Marie Kondo • Aufräumen im TV

  • Artikel vom 04. Januar 2019

"Aufräumen mit Marie Kondo" ist die nützlichste Serie, die man derzeit gucken kann. Zumindest, wenn man unorganisierte Ecken in Haus oder Wohnung hat. Und wer hat die nicht?


∙ Trailer
∙ Wer ist Marie Kondo?
∙ Aufräumen nach Plan: So funktioniert Kondos Methode
∙ Was passiert in Staffel 1?
∙ Neues zu Staffel 2
∙ Streaming & TV: Wann und wo kann man die Serie sehen?
∙ Die Macher

Es geht um:

... Aufräumen! Japans berühmte Expertin Marie Kondo hilft Menschen, ihr Zuhause in Ordnung zu bringen und es so wieder zu einem entspannten Heim zu machen.

Sollte man sehen weil:

... nicht nur der Vorher-Nachher-Effekt am Ende verblüfft, sondern weil mit all den unnützen Dingen auch eine Menge seelischer Ballast verschwindet und das schon beim Zugucken glücklich macht. Ach und Vorsicht: Könnte gut sein, dass man nach Ansicht der Folgen anfängt, das eigene Zuhause auf Vordermann zu bringen.

Trailer

Der Trailer zu Staffel 1 der Aufräum-Serie (Originalversion):

Wer ist Marie Kondo

Marie Kondo ist ein – mittlerweile weltweites – Phänomen. Die elfengleiche Japanerin hat mit ihrer KonMarie-Aufräummethode, die sie schon vor der Serie via Buch, in Kursen und TV-Auftritten verbreitete, einen Nerv getroffen. Ihr Buch, 2011 veröffentlicht, wurde in 27 Sprachen übersetzt, 2012 erschien ein weiteres.Tausende Menschen haben schon nach ihrer Methode Kleiderschränke und Co. entrümpelt, auf Youtube und in Blogs kann man sich die Ergebnisse solcher Aktionen ansehen. 2015 landete die 1984 geborene Kondo auf der Times-Liste der "100 einflussreichsten Menschen".


Foto © Netflix, Denise Crew

Aufräumen nach Plan: So funktioniert die KonMarie-Methode

Mal hier ein Eckchen angehen und mal da eins: Das ist die Aufräummethode, die die meisten von uns bevorzugen. Nicht so Marie Kondo. Sie schlägt vor, dass wir das ganze mit Plan, umfassend und schnell angehen.

Gestartet mit der Kleidung, dann kommen Bücher, Papiere und Kleinkram dran. Ein letzter Aufräumschritt ist den Erinnerungsstücken (Fotos & Co.) vorbehallten. Natürlich widmet man sich auch dem Bad, der Kücher, der Garage etc.. Die Methode ist immer gleich: Alle Exemplare einer "Gattung" – also zum Beispiel alle Klamotten von der Socke bis zum Wintermantel – werden mitten im Zimmer (auf Bett/Boden/Tisch) auf einen Haufen gelegt.

Dann wird jedes Teil die in die Hand genommen und geprüft. Das Kondo-Kriterium: Macht es mich glücklich (Kondo spricht von einem "Funken des Glücks")? Dann darf es bleiben. Tut es das nicht, sortiert man es aus. Bei Dingen wie Papieren oder dem Inhalt von Küchenschubladen liegt der "Glücksfaktor" eher im tatsächlichen Nutzen, der Häufigkeit des Gebrauchs oder in der Notwendigkeit des Archivierens. Funktionieren tut's aber auch.

Beim Wiedereinsortieren wird dann auf maximale Übersichtlichkeit geachtet. Bei Kleidern empfiehlt Kondo eine bestimmte Faltmethode, bei allem Übrigen den Einsatz von Schachteln, Kästen, Ordnern und das Sortieren nach Zugehörigkeit und Größe. Wichtig ist, dass alles beim Öffnen von Schrank/Schublade/Kiste zu sehen ist. Tatsächlich ein praktikables Rezept gegen die weit verbreiteteten "Schrankleichen", die jahrelang nicht das Tageslicht erblicken. Wichtig ist auch, dass alles im Haus/der Wohnung einen festen Platz bekommt, weil das sowohl das Aufräumen als auch das Wiederfinden erheblich erleichtert.

Einer der schönsten Gedanken hinter der KonMarie-Methode, die auch in der Serie zum Tragen kommt: Alle Dinge werden mit Respekt und Wertschätzung behandelt. Sortiert man beispielsweise ein Kleid oder Shirt aus, empfiehlt Kondo, sich tatsächlich kurz zu verabschieden und es nicht lieblos wegzuwerfen. Klingt etwas esoterisch, ist aber ein guter Impuls in Zeiten von oft gedankenlosem Konsum und Schnelllebigkeit, gerade in Sachen Mode.


Foto © Netflix, Denise Crew

Was passiert in Staffel 1?

In acht Folgen besucht Marie Kondo jeweils ein Zuhause, dessen Bewohner Hilfe beim Aufräumen benötigen. Da ist das Rentnerpaar, das sich nach dem Auszug der Kinder an der Grenze zum Messiehaushalt bewegt , die Familie mit zwei Kids, deren unorganisiertes Zugause die Ehe belastet und noch einige mehr, die sich wünschen, endlich einiges loszulassen, um die eigenen vier Wände wieder mehr genießen zu können. beim Aufräumprozess geht es nicht selten recht emotional zu. Nicht immer ist es leicht, Dinge gehen zu lassen. Aber immer ist das Ergebnis absolut überzeugend – sowohl für die Aufräumer, als auch für den Zuschauer.

Neues zu Staffel 2

Noch ist nicht bekannt, ob Netflix die Serie mit Marie Kondo fortsetzen wird. Sollte sie sich als Erfolg entpuppen, ist eine Fortsetzung aber sicher möglich. Wir informieren hier, sobald es dazu offizielle Neuigkeiten gibt.

Streaming & TV: Wann und wo kann man die Serie sehen?

Die serie startete in Deutschland am 1. Januar 2019.

Die Serie ist eine Eigenproduktion von Netflix und deshalb vorerst auch nur exklusiv dort zu sehen:

"Aufräumen mit Marie Kondo": Jetzt bei Netflix ansehen

Die Macher

Marie Kondo ist selbst die Schöpferin dieser Serie und ausführende Produzentin. Als zweite ausführende Produzentin fungiert Gail Berman, die schon bei vielen Erfolgreichen TV-Produktionen an Bord war. Unter anderem Produzierte sie die Fantasy-Serien "Buffy: Im Bann der Dämonen" und "Angel: Jäger der Finsternis".

Autor: Katharina Happ

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